Mama sein mit Führungsqualitäten.

In Kooperation mit Orthomol Natal

Drei Kinder, ein Haus mit Garten, ein selbstständiger Ehemann.
Ich habe immer gesagt, dass ich keine Führungsqualitäten habe. Ich bin eher diejenige, die sich eingliedert, anpasst, fleißig, aber auch kreativ ist. So war es jedenfalls im Berufsleben immer.
Eine gute Organisation ist alles, das lebe ich auch so. Ich liebe es, Pläne zu machen und Projekte zu haben. Allerdings bin ich da sehr spontan und auch mal impulsiv. Leicht zu begeistern, aber auch genauso schnell wieder entmutigt, wenn ich für etwas nicht mehr brenne. Das ist ein Teil meines Wesens, ich versuche selbstreflektiert darauf zu schauen.
Betrachte ich jetzt mein Leben und meinen Alltag, stelle ich fest, dass all das schon irgendwo Führungsqualitäten erfordert. Sonst wäre es wohl ziemlich chaotisch bei uns.

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Möchte ich dieses Mal stillen? Oder vielleicht alles anders machen?

Anzeige. Anita since 1886.

Was das Stillen und generell die Milchnahrung die ersten Monate angeht, habe ich schon einige Erfahrungen gemacht. Mehr oder weniger freiwillig.

Bei Matti wollte ich unbedingt stillen. Es war mir unglaublich wichtig, vor allem auch, weil ich wusste, wie wichtig und auch wie gut verdaulich die Muttermilch für ihn und sein Verdauungssystem sein würde. Leider kam alles anders als erwartet, er hatte nach einigen Wochen im künstlichen Koma das Trinken, den angeborenen Saugreflex, verlernt und musste das Saugen erst lernen. Er nahm wenig bis gar nicht zu und so entschieden wir gemeinsam mit den Ärzten, dass er Muttermilch aus der Flasche bekommen sollte. So konnte er mit weniger Anstrengung mehr Nahrung zu sich nehmen. Und von der Muttermilch hatte ich genug. Ich hatte gepumpt wie eine Irre. Es war das Einzige, was ich Sinnvolles tun konnte in den Wochen, in denen ich an seinem Bett saß und er „schlief“. So hatte ich in kürzester Zeit literweise Milch abgepumpt, von der Matti die ersten vier Monate alles nutzen konnte. Ich war so froh.

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Ein wenig Stille(n).

Tatsächlich geht man davon aus, dass das Wort „Stillen“ etwas mit „Stille“ bzw. „zum Schweigen bringen“ zu tun hat. Für mich gehören diese beiden Bedeutungen wirklich zusammen. Ich erfahre das Stillen durch mein zweites Kind zum ersten Mal und es ist eine völlig neue Erfahrung für mich.

Vor dem Vorhang ist Trubel. Ein Mädchen brüllt ihrer Mama im Gang zu: „Mamaa, ich brauche das in S, M ist definitiv viel zu groß!“ Ich höre die Mutter schnaufend davon traben. Derweil verzweifelt das Mädchen weiterhin hinter dem Vorhang in der Kabine neben mir.  Read more ›