Mama sein mit Führungsqualitäten.

In Kooperation mit Orthomol Natal

Drei Kinder, ein Haus mit Garten, ein selbstständiger Ehemann.
Ich habe immer gesagt, dass ich keine Führungsqualitäten habe. Ich bin eher diejenige, die sich eingliedert, anpasst, fleißig, aber auch kreativ ist. So war es jedenfalls im Berufsleben immer.
Eine gute Organisation ist alles, das lebe ich auch so. Ich liebe es, Pläne zu machen und Projekte zu haben. Allerdings bin ich da sehr spontan und auch mal impulsiv. Leicht zu begeistern, aber auch genauso schnell wieder entmutigt, wenn ich für etwas nicht mehr brenne. Das ist ein Teil meines Wesens, ich versuche selbstreflektiert darauf zu schauen.
Betrachte ich jetzt mein Leben und meinen Alltag, stelle ich fest, dass all das schon irgendwo Führungsqualitäten erfordert. Sonst wäre es wohl ziemlich chaotisch bei uns.

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Meine Wunschgeburt nach zwei Kaiserschnitten. Und das, was davon übrig blieb.

Vorwort.
Ich habe ein wenig gebraucht, um diese Zeilen zu verfassen.
Erst einmal, weil seit der Geburt bei uns sämtliche Viren und Bakterien eingezogen sind und ständig einer der drei Kids – oder gleich alle auf einmal – krank waren. Als Mama mit drei Kindern überwiegend alleine zu sein, macht es nicht unbedingt einfacher, Zeit fürs Schreiben zu finden. Aber so langsam spielt sich alles ein und auch ich finde in einen Alltag und in eine Art Routine zurück.
Außerdem habe ich wohl diese Zeit gebraucht, um über unsere Geburt zu berichten. Ich musste dieses Erlebnis erst einmal selber realisieren und auch verdauen. Ich habe mir so sehr gewünscht, spontan zu entbinden und dass es am Ende wirklich geklappt hat, habe ich wohl insgeheim immer in Frage gestellt. Deshalb war ich auch so überrascht davon.
Also ja, ich habe spontan entbunden, nach zwei Kaiserschnitten. Und das ist unsere Geschichte:

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Möchte ich dieses Mal stillen? Oder vielleicht alles anders machen?

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Was das Stillen und generell die Milchnahrung die ersten Monate angeht, habe ich schon einige Erfahrungen gemacht. Mehr oder weniger freiwillig.

Bei Matti wollte ich unbedingt stillen. Es war mir unglaublich wichtig, vor allem auch, weil ich wusste, wie wichtig und auch wie gut verdaulich die Muttermilch für ihn und sein Verdauungssystem sein würde. Leider kam alles anders als erwartet, er hatte nach einigen Wochen im künstlichen Koma das Trinken, den angeborenen Saugreflex, verlernt und musste das Saugen erst lernen. Er nahm wenig bis gar nicht zu und so entschieden wir gemeinsam mit den Ärzten, dass er Muttermilch aus der Flasche bekommen sollte. So konnte er mit weniger Anstrengung mehr Nahrung zu sich nehmen. Und von der Muttermilch hatte ich genug. Ich hatte gepumpt wie eine Irre. Es war das Einzige, was ich Sinnvolles tun konnte in den Wochen, in denen ich an seinem Bett saß und er „schlief“. So hatte ich in kürzester Zeit literweise Milch abgepumpt, von der Matti die ersten vier Monate alles nutzen konnte. Ich war so froh.

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Ein Drache, der Feuer spuckt! Oder aber auch: 39 Wochen schwanger und was hilft wirklich gegen Sodbrennen?

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In dieser Schwangerschaft habe ich mir von Anfang an vorgenommen, zu genießen und positiv zu sein. Es ist ein Wunder, dass ich diese Erfahrung ein drittes Mal machen darf und dass dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht. Optimismus und eine positive Lebenseinstellung helfen mir dabei, glücklicher und auch sicherer durch den Alltag zu gehen und vor allem Herausforderungen besser zu meistern.
90 Prozent meines Lebens sind Kopfsache, sie werden von mir wahrgenommen, weil ich es so empfinde. Und dann gibt es die restlichen 10 Prozent, die sich das Leben nennen. Das sind Dinge, auf die ich einfach keinen Einfluss habe.
Von diesen 10 Prozent lasse ich mich jedoch nicht unterkriegen, wenn ich mit den anderen 90 Prozent im Reinen bin.

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Unser drittes Baby. Kinderwunsch und Erfüllung.

Mit zittrigen Beinen sitze ich auf dem Klodeckel im Bad in unserem Ferienhaus auf Ameland. Marlene sitzt neben mir auf dem Boden und nimmt die komplette Toilettenpapierrolle auseinander, zerfetzt jedes einzelne Papier in klitzekleine Stücke. Doch ich bemerke es kaum, denn ich starre mit einem Puls von 180 auf das kleine, digitale Feld eines Schwangerschaftstests. Ich kann kaum atmen, mir ist schwindelig, tausende Gedanken gehen mir durch den Kopf.

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Sportliche Anekdoten.

Seit dem ich Kinder habe, findet Sport in meinem Leben immer zwischen Tür und Angel statt. Dementsprechend seltener ist es geworden, dass ich mich sportlich betätige.
Obwohl, Windeln wechseln könnte auch als olympische Disziplin angesehen werden oder? „Uuuuund sie sprintet zur Wickeltasche! Sie ahnt, dass es schon zu spät sein würde, doch sie gibt nochmal alles! Sie sprintet zurück, zieht dem wütenden und dezent duftenden Baby elegant und gleich auch geschickt die Hose herunter und öffnet mit einer Hand gleichzeitig die beiden Klettverschlüsse an der Windel. Ein Raunen geht durch die Menge. Kurzzeitig sieht es nach einem Sieg aus, doch…. ooouh, das Publikum beginnt mit Buhrufen, unfaires Spiel vom Baby. Die Windel ist bereits bis zum Anschlag voll und sie hat mittenrein gepackt!“
Mutter: 0, Baby: 1.

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Und was kommt jetzt? Über erfüllte Kinderheitsträume, Meilensteine und Schwangerschaftstests.

Ich war gerade sieben Jahre alt, als meine Patentante heiratete. Sie heiratete auf einem wunderschönen Schloss, mit einem Oldtimer als Hochzeitsauto und die ganze Familie und viele Freunde waren anwesend. Ich war Blumenmädchen, durfte ein Kleid mit Puffärmeln und einem auffallenden Blumenmuster darauf tragen und Mama hatte mir rote Lackschuhe gekauft. Man, war ich stolz.

Ab diesem besonderen Tag wusste ich, das möchte ich auch mal erleben. Heiraten. Es war ein typischer Mädchentraum und ich war mittendrin. Natürlich war das Thema dann erstmal lange nicht aktuell. Bei meinen ersten festen Freunden, die ich so hatte, hab ich mir schon vorgestellt, wie es mal wäre, zu heiraten. Meistens war die Beziehung jedoch so schnell wieder vorbei, dass ich in der gedanklichen Planung nicht mal mehr beim Sitzplan für die Hochzeit angekommen war.

Dann, mit 26 Jahren, lernte ich den Mann kennen, den ich geheiratet habe. Plötzlich ergab das alles für mich einen Sinn und ich war so weit, dass ich in meinen Kinderheitstraum zurückversetzt wurde.

Ich war unglaublich glücklich und sah mein ganzes Leben mit all diesen tollen Meilensteinen vor mir. Heiratsantrag, Hochzeit, schwanger sein, Mama werden, nochmal Mama werden, vielleicht nochmal Mama werden und ein Haus bauen. Wie häufig hatte ich mir ausgemalt, wie es mal sein würde, wenn diese Träume in Erfüllung gehen. Zu diesem Zeitpunkt schienen sie zwar noch in weiter Ferner, dennoch waren sie unglaublich begehrenswert.

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#wäschegeflüster. Mehr als Unterwäsche.

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Ist es nicht so? Jede Frau möchte sich schön fühlen. Jede Frau möchte selbstbewusst sein und das auch ausstrahlen, das gilt nicht nur für mich. Klar, auch ich scrolle durch Instagram oder blättere mal in einem Magazin und stelle mir vor, wie es wäre, den perfekt geformten Körper zu haben und diesen stolz präsentieren zu können.
Aber seien wir mal ehrlich, haben nicht auch diese, nahezu perfekten Frauen irgendetwas an sich auszusetzen? Gibt es nicht auch bei ihnen immer ein „aber“?
Wir wissen alle schon lange, perfekt gibt es nicht. Und wenn man nach Perfektionismus strebt, dann wird man niemals zufrieden sein.

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Do it yourself: Berge im Kinderzimmer

Da war ich tatsächlich mal kreativ. Ich musste mir im Anschluss an dieses Do it yourself sogar mal selbst auf die Schulter klopfen.
Jaja, ich weiß, Eigenlob stinkt. Aber man kann ja auch mal selbst das Ego ein wenig aufpolieren, anstatt die eigenen Kräfte immer nur in die Kindererziehung zu investieren oder darin, dem Ehemann tägliche Hausmannskost zu servieren. #alsob

Jetzt mal im ernst. HALLO?! Ich bin schließlich noch mehr als das. Oder ich war es zumindest mal. Okay, an dieser Stelle müssen wir das Thema wechseln, denn über die Sache mit der persönlichen Selbstverwirklichung wollte ich gerade eigentlich gar nicht sprechen. Oder schreiben. Dazu ein anderes Mal mehr.

Zurück zu meinem Do it yourself. Ich war so frei und habe jeden Schritt fotografisch festgehalten. Macht auch irgendwie Sinn, wenn man daraus eine Dokumentation machen will. Read more ›

Bevor ich Mama wurde.

Aber nachdem Dorothy bemerkte, wie hell und schön und auch schon vorher alles war, wurde ihr klar, dass sie ein kleines Problem hatte.
Eins dieser klassischen Beispiele von: Sieh dich vor, was du dir wünschst!
Wenn du 5 Minuten an einer Fantasie verbracht hast, kann es schon sein, dass du dich nach deinem alten Leben zurücksehnst. Wir sehen nicht, was vor unseren Augen geschieht, wenn wir den Blick in die Ferne schweifen lassen. Und manchmal muss man in die Welt eines anderen eintreten, um zu erkennen, wie sehr wir das Leben lieben, dass wir haben! 

Denn egal wie zauberhaft ein Film auch sein mag, am Ende des Tages gibt es keinen schöneren Ort als zu Hause!  Der Zauberer von Oz

Aus einer Art Dämmerungsschlaf heraus vernehme ich ein dumpfes Klingeln. Das geht schon ziemlich lange so, doch ausgerechnet heute versuche ich es zu ignorieren und drehe mich herum, um weiterzuschlafen. Als ich nochmal kurz mit den Augen blinzele, bemerke ich eine ungewohnte Helligkeit vor dem Fenster. „Mist! Verschlafen!“ murmele ich ins Kissen hinein und springe auf.
Mein Professor für Neue Deutsche Sprache und Literatur in der Uni wird wohl kaum auf mich warten, ärgere ich mich. Da ich es nun aber maximal zu den letzten zehn Minuten der Vorlesung schaffen würde, ist die Eile nicht lohnenswert, denke ich mir. Also mache ich mir erstmal in Ruhe einen Kaffee und entspanne noch ein wenig.  Read more ›