Möchte ich dieses Mal stillen? Oder vielleicht alles anders machen?

Anzeige. Anita since 1886.

Was das Stillen und generell die Milchnahrung die ersten Monate angeht, habe ich schon einige Erfahrungen gemacht. Mehr oder weniger freiwillig.

Bei Matti wollte ich unbedingt stillen. Es war mir unglaublich wichtig, vor allem auch, weil ich wusste, wie wichtig und auch wie gut verdaulich die Muttermilch für ihn und sein Verdauungssystem sein würde. Leider kam alles anders als erwartet, er hatte nach einigen Wochen im künstlichen Koma das Trinken, den angeborenen Saugreflex, verlernt und musste das Saugen erst lernen. Er nahm wenig bis gar nicht zu und so entschieden wir gemeinsam mit den Ärzten, dass er Muttermilch aus der Flasche bekommen sollte. So konnte er mit weniger Anstrengung mehr Nahrung zu sich nehmen. Und von der Muttermilch hatte ich genug. Ich hatte gepumpt wie eine Irre. Es war das Einzige, was ich Sinnvolles tun konnte in den Wochen, in denen ich an seinem Bett saß und er „schlief“. So hatte ich in kürzester Zeit literweise Milch abgepumpt, von der Matti die ersten vier Monate alles nutzen konnte. Ich war so froh.

Das Stillen bei Marlene hingegen war absolut unkompliziert. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Es lief von Anfang an super, sie nahm gleich zu, trank gut und es gab nie Probleme.
Das einzige „Problem“, war ich selbst. Ich fühlte mich nach einiger Zeit nicht mehr besonders wohl in meinem Körper und ich fühlte mich unwohl beim Stillen. Ich kam mit so viel Weiblichkeit nicht zurecht und so stillte ich ab, als Marlene vier Monate alt war.

Heute bereue ich es. Bereue meine „Unreife“ und Nachgiebigkeit. Ich hätte meinem Kind zuliebe durchhalten müssen. Doch ich schob meine körperlichen Empfindungen vor.

Ist das der Grund, weshalb ich dieses Mal gar nicht stillen werde? Nein, ganz und gar nicht.
Diese Erfahrungen sind der Grund, weshalb ich dieses Mal erst Recht stillen werde! Ich habe in dieser Schwangerschaft bereits daran gearbeitet, meinen Körper und seine Veränderungen anzunehmen und mich mit ihnen anzufreunden. Ihn zu lieben ist womöglich ein bisschen hoch angesetzt und für manche schwer umsetzbar. Wie auch für mich. Aber wie sagte eine weise Freundin vor kurzem zu mir? Es reicht doch auch schon, wenn du Freundschaft schließt mit deinem Körper. Gute Freunde gehen durch dick und dümn. Und ja, sie hat recht. Wie könnte ich nicht? Wie konnte ich es in der Vergangenheit nicht?
Ich habe das große Glück, nochmal schwanger geworden zu sein. Dieses Wunder erneut erleben zu dürfen. Mein Körper ermöglicht mir das. Er ist ein Wunder und er erfüllte mir meinen großen Wunsch. Wie könnte ich ihm nicht dankbar sein?
Das habe ich leider erst spät verstanden, aber wie heißt es so schön? Besser spät als nie. Und genauso werde ich meinen Körper dafür lieben, dass er mein Kind in den ersten Monaten vollkommen und ausschließlich ernähren kann. Das ist doch wunderbar und es ist das normalste der Welt!

Natürlich ist es gerade dann aber auch wichtig, dass ich die beste Unterstützung während der Stillzeit habe. Gute Still-BHs sind deshalb unverzichtbar. Gerade am Anfang der Stillzeit durchlebt man ja so viele Höhen und Tiefen bzw. „Größen“ und da braucht man eben auch Still-BHs, die alles geben und alles halten. Eine große Auswahl, egal ob für die Nacht, mit oder ohne Bügel, sportlich, schlicht oder elegant, bietet Anita. Dort findet ihr wirklich etwas für jeden Geschmack und vor allem auch für jeden Typen. Für mich ist es wichtig, dass Still-BHs gut sitzen, bequem sind und natürlich sichere Clips zum Verschließen an den Trägern haben, die nicht bei jeder Bewegung aufgehen. Mein Lieblingsstill-BH ist übrigens der BASIC mit Bügel von Anita, er sitzt perfekt bei mir.

Fast genauso wichtig nach der Geburt ist ja nicht nur die Entscheidung, ob man stillen möchte oder nicht, sondern auch die Rückbildung. Das Stillen trägt sicherlich einen großen Teil dazu bei, dass sich die Gebärmutter schneller zurückbildet.
Es gibt uns Frauen aber ja auch ein gutes Gefühl, wenn wir uns in unserer „Mitte“ wieder gestärkt und gestützt fühlen. Dafür gibt es bei Anita die ReBelt Panty. Sie unterstützt die entspannte, aber effektive Rückbildung nach der Schwangerschaft. Ich freue mich schon sehr drauf, sie zu tragen. Sie hat an der Seite Häkchen, um verschiedene Größen einzustellen und passt so auch schon nach der Geburt.

Dass der Bauch bald nicht mehr da sein wird, ist jetzt noch unvorstellbar für mich, schließlich hat er bzw. unser Baby mich die letzten Monate stets begleitet. Doch genauso schnell kann man sich ja miest nach der Geburt kaum mehr vorstellen, dass da mal ein Baby im Bauch war.

Oh Mann, ich freu mich so auf all das, was bald kommt und bin unendlich gespannt!

About the Author

Posted by

Add a Response

Your name, email address, and comment are required. We will not publish your email.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

The following HTML tags can be used in the comment field: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <pre> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

%d Bloggern gefällt das: