Die Gesundheit meiner Kinder. Und warum sie für uns nicht selbstverständlich ist.

Anzeige. Vita 34

Meine erste Schwangerschaft und die Zeit mit unserem ersten Kind war anders. Denn es gab keine Geburt mit einer ganz intimen anschließenden Kennenlernzeit. Schon in der Schwangerschaft war alles anders, nachdem wir die Diagnose bekamen, dass Matti eine Omphalozele, also einen offenen Bauch hatte. Viele Untersuchungen, viele Sorgen und die Gewissheit, dass wir nach der Geburt eine lange Zeit auf der Kinderintensivstation verbringen würden.
Ich war gerade Mutter geworden, zum allerersten Mal. Und ich kannte diese magische Anfangszeit nicht. Drei Wochen nach der Geburt dürfte ich Matti das erste Mal auf dem Arm halten. Vorher lag er in seinem Wärmebett, umgeben von Kabeln und das einzige, was ich ihm geben konnte, war meine Hand.

Ich möchte damit sagen, dass wir wissen, wie es ist, wenn das eigene Kind wirklich krank ist. Ja, wenn sogar sein Leben auf dem Spiel steht. Wir haben diese Erfahrung gemacht und ich wünsche sie niemandem.
Wir, als Eltern, haben mit dem ersten Ultraschallbild angefangen, unser Kind zu lieben. Mehr, als alles andere. Wir würden für unsere Kinder alles tun. Wir lieben sie so sehr, dass wir es kaum in Worte fassen können. Umso weniger begreiflich ist es, wenn unsere Kinder krank werden. Wenn es ihnen nicht gut geht und sie Schmerzen haben. Und wenn sie sogar so schlimm krank werden, dass unaussprechliche Gedanken Platz in unserem Kopf finden.

Unendliche Dankbarkeit ist wohl das, was ich empfinde, wenn ich an diese erste Zeit mit Matti zurückdenke. Und noch heute überkommen mich manchmal Tränen der Freude, wenn ich sehe, wie quietschfidel und gesund er heute ist.
Es gibt Schicksale, die können wir nicht beeinflussen. Sie passieren einfach, ohne uns zu fragen, ob wir wohl damit klarkommen. Es ist schlimm, sogar mehr als das, wenn so etwas passiert. Und ich weiß, es gibt Eltern, die an genau diesem Punkt mit ihren Kindern standen oder auch gerade stehen. Es ist nicht verständlich und erst recht ist es nicht fair.

Doch was ist, wenn wir möglicherweise auf das ein oder andere Einfluss haben? Wenn wir schon heute etwas tun können, was später unseren Kindern helfen könnte?

Es gibt viele Faktoren, die uns im Alltag begegnen und die uns die Möglichkeit geben, unseren Kindern etwas Gutes für die Zukunft mitzugeben. Gesunde Ernährung, viel frische Luft und Bewegung zum Beispiel. Aber auch schon vor der Geburt unserer Kinder können wir uns Gedanken darüber machen, ob wir ihnen etwas mit auf den Weg geben, von Anfang an.

Für die einen mag dieses Thema womöglich völlig neu sein, andere haben schon mal davon gehört oder vielleicht habt ihr es auch schon getan oder darüber nachgedacht: Die Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur.

Unsere Kinder entwickeln sich aus der allerersten Stammzelle, der befruchteten Eizelle. Damit beginnt jedes Leben. Aus dieser Stammzelle entstehen dann mehr als 200 Zellarten wie Blut-, Muskel- oder Nervenzellen. Auch nach der Geburt steuern Stammzellen die Regeneration und Reparatur bei Verletzungen und Erkrankungen und begleiten uns so ein Leben lang.
In der Nabelschnur unserer Kinder sind viele junge und vitale Stammzellen vorhanden, die in dieser Art nie wieder so leicht gewonnen werden können wie bei der Geburt. Diese Gewinnung von Nabelschnurblut ist einfach und für Mutter und Kind unbedenklich. Nach der Abnabelung wird die Nabelschnur punktiert und stammzellreiches Blut wird aus der Plazenta und der Nabelschnur aufgefangen. Vita 34 stellt alles Nötige zur Verfügung, damit das wertvolle Gut im Anschluss umgehend in das Vita 34 – Labor gebracht werden kann. Das Nabelschnurblut wird dann auch über Vita 34 eingelagert.
Bei Vita 34 aufbewahrte Stammzellpräparate wurden übrigens schon mehrfach erfolgreich zur Behandlung von Blutgerinnungsstörungen, Regeneration des Immunsystems oder bei kindlichen Hirnschäden eingesetzt.

Mir persönlich ist es wichtig darüber aufzuklären, was die Medizin an Fortschritten gemacht hat und welche Möglichkeiten wir dadurch bereits erhalten. Und die Medizin entwickelt sich ja stetig weiter. Lagern wir also Stammzellen ein, haben wir in zehn Jahren vermutlich noch viel mehr, was damit behandelt werden kann.
Ich könnte also etwas tun, könnte meinem Kind eine Gesundheitsvorsorge ermöglichen über die ich eines Tages vielleicht mal sehr dankbar sein werde.

Falls ihr überlegt und euch womöglich sogar ärgert, dass ihr die Einlagerung nicht schon bei euren anderen Kindern gemacht habt: Nabelschnurgewebe kann auch innerhalb der Familie, bei den Eltern oder den Geschwistern des Spenders, helfen. Auch das war für mich ein wirklich gutes Argument.

Ich kann nicht alles steuern, habe nicht immer Einfluss auf das, was kommt. Aber ich kann etwas Gutes tun und dazu beitragen, neue Möglichkeiten zu eröffnen, wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht. Es ist mir wichtig, dass über die Möglichkeit aufgeklärt wird. Ich glaube, ich spreche da für alle Eltern, wenn ich sage, dass mir nichts wichtiger ist, als die Gesundheit meiner Kinder.

Ein geplanter Kaiserschnitt in 7 Wochen. Geburtsvorbereitungen und mehr.

Fotos von: ohhlea (Werbung)

Eine Geburt planen. Dieser Satz könnte widersprüchlicher nicht sein. Und obwohl jede Geburt anders, jede Frau und jeder Körper ganz individuell ist und das eine Geburt ebenso wenig planbar macht, hat dieser Satz seinen Sinn.

Wenn ich meine Geburt „plane“, dann bin ich zum Glück nicht so naiv, dass ich denke, ich könnte vorhersehen, was passieren wird und was ich in genau jenem Moment will. Ich habe ja schließlich noch nie eine spontane Geburt erlebt und keinerlei Erfahrungen, wie mein Körper mit dieser Situation umgeht. Ich bin quasi ein Laie.
Obwohl oder eben weil es meine erste spontane Geburt sein wird, möchte ich mich auseinandersetzen mit dem, was auf mich zukommt und ich möchte mir darüber Gedanken machen, was ich mir wünsche. Das ist keinesfalls verwerflich.

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