Sportliche Anekdoten.

Seit dem ich Kinder habe, findet Sport in meinem Leben immer zwischen Tür und Angel statt. Dementsprechend seltener ist es geworden, dass ich mich sportlich betätige.
Obwohl, Windeln wechseln könnte auch als olympische Disziplin angesehen werden oder? „Uuuuund sie sprintet zur Wickeltasche! Sie ahnt, dass es schon zu spät sein würde, doch sie gibt nochmal alles! Sie sprintet zurück, zieht dem wütenden und dezent duftenden Baby elegant und gleich auch geschickt die Hose herunter und öffnet mit einer Hand gleichzeitig die beiden Klettverschlüsse an der Windel. Ein Raunen geht durch die Menge. Kurzzeitig sieht es nach einem Sieg aus, doch…. ooouh, das Publikum beginnt mit Buhrufen, unfaires Spiel vom Baby. Die Windel ist bereits bis zum Anschlag voll und sie hat mittenrein gepackt!“
Mutter: 0, Baby: 1.

Wie ihr seht, auch im Alltag werde ich zu sportlicher Höchstleistung gezwungen. Und ich sage euch, das ist nur ein Beispiel unter vielen. Aber auch die echte körperliche Ertüchtigung, das, was man in Fachkreisen wohl tatsächlich als Sport bezeichnen würde, versuche ich immer mal wieder Realität werden zu lassen.
Das sieht dann wohl so aus, dass ich die Jüngste in den Kinderwagen setze, mir Laufschuhe anziehe und meinen Sohn motiviere, mit seinem Laufrad neben mir herzufahren, während ich schnellen Schrittes das Blut in Wallungen bringe. Naja. Nach 500 Metern ist Monsieur in den nächsten Graben gerollt und ruft erstaunlich gelassen um Hilfe. Wenn man den Sprint zum Graben, das Herunterklettern in den Höllenschlund und das anschließende Hinaufklettern, inklusive Kind und Laufrad auf den Schultern, mal miteinberechnet, war das glaub ich gar nicht so eine schlechte Bilanz. Mein Puls ist definitiv auf 180, so viel ist klar.

Aber zurück zum Thema, ich wollte ja eigentlich erzählen, dass ich wirklich ab und zu noch Sport mache. Nur zwischen Tür und Angel halt.
Da gibt es nämlich seit neuestem auch noch eine andere Möglichkeit: Yoga.
Ist bestimmt eine feine Sache, dachte ich mir. Ich tue nicht nur was für eine starke Mitte und für meine Gelenkigkeit, nein, ich kann dabei sogar mal ein wenig entspannen. Gesagt, getan. Wenn ich beim Yoga ankomme, wühle ich in meiner Tasche nach der 10er Karte. Zum Glück sind Yogis immer so tiefenentspannt. Alle anderen hätten schon ungeduldig mit dem Kulli auf den Tresen geklopft. Ich hole erstmal drei Schnuller, eine angebrochene Packung Reiswaffeln und die Notfallwindel (für meine Kinder!) aus meiner Tasche, bevor ich mein Portemonnaie finde. Darauf folgen 60 Minuten Tiefenentspannung, Ruhe, Sport & Zeit für mich. Ich feiere jede Sekunde.

Mit dem Abschlussgong ist aber auch das wieder vorbei, ich schnappe mir meine Tasche und düse mit dem Auto heim. Als ich die Haustür hereinkomme, drückt mein Mann mir unsere Tochter in den Arm mit den Worten: „Perfektes Timing! Die Kleine muss ins Bett.“ Dreht sich um, und ward nie mehr gesehen. Nein, Spaß beiseite. Mein Mann ist noch da. Ihr wisst, wie ich das meine. Ich sag ja, Sport findet statt in meinem Leben, nur eben meistens nebenbei.

Eine weitere schöne Anekdote zum Thema Sport: Vor einigen Wochen war ich mit einer Freundin in Köln, ich hatte den Nachmittag kinderfrei, damit wir im Supercandy Pop-Up Museum ein paar neue Sportoutfits shooten konnten. Auch das war Sport. Irgendwie. Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht und die Sport BHs von Anita active sind wie immer der Kracher! Übrigens gibt es auch neue Sport Tights mit Massageeffekt, die ich jetzt immer zum Walken draußen mit Kinderwagen oder aber auch zum Yoga trage. Sie formen sehr schön und geben ein gutes Gefühl.

Viel Spaß mit den Fotos & habt’s fein! Eure Annika



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