Strandurlaub mit Babybauch.

Anzeige. Anita since 1886.

27 Kilometer feinster, weißer Sandstrand. Immer wieder dazwischen findet man Strandabschnitte, an denen keine andere Menschenseele zu sein scheint. Und das in der Hauptsaison. Trotz sommerlichen Temperaturen lässt es sich hier fast immer aushalten. Der Nordseewind tut dabei sein Übriges.

Für Schönwetterurlauber ist die Westfriesische Insel Ameland allerdings nichts. Hier stürmt es auch mal im Sommer oder man wird von einem ordentlichen Regenschauer überrascht. Jedoch geht das schlechte Wetter genauso schnell wieder, wie es auch gekommen ist und plötzlich ist der Himmel wieder wolkenlos.

Rosa Faia BRAVA Kleid

An bedeckten, regnerischen Tagen ist man dafür fast allein am Strand, überall. Man muss nur geschickt die trockenen Phasen abwarten. Hätten wir dieses Jahr auch fast geschafft, nur auf dem Heimweg wurden wir bis auf die Unterhose nass. 🙂
Und wenn es doch ein warmer, sonniger Strandtag zu werden scheint, dann fährt man einfach zwei Kilometer weiter Richtung Inselende, die Strandaufgänge hier sind absolut naturbelassen und einsam schön.

Auch mit den Kindern war es dieses Jahr besonders schön am Strand. Wir waren fast jeden Tag dort und am Ende kannten sie jeden Einsiedlerkrebs beim Vornamen. Es erwärmt mein Herz zu beobachten, wie sie lediglich mit Schaufel und Eimer ausgestattet stundenlang im Sand spielen können, ohne sich zu langweilen. Zwischendurch gab es Knäckebrot und Kekse, wenn die Möwen es uns nicht klauten und ab und an mal ein trockenes T-Shirt, denn planschen im Priel bei Ebbe war ein absolutes Highlight bei meinen Kids.
Sie wirken so viel ausgeglichener am Meer, mit dem Sand zwischen den Zehen und dem salzigen Wind in den Haaren.

Und so geht es mir auch. Ich fühlte so viel Weite und Entspannung wie sonst selten. Es gibt kaum einen Ort, der das sonst in mir hervorruft. Und dabei muss er nicht mal mehr etwas dafür tun, er ist einfach da.
Auch körperlich ging es mir gut. Ich war ausgelassen und fühlte mich gut, trotz Babybauch.
Tatsächlich war ich schon den dritten Sommer mit Babybauch auf der Insel. Aber noch nie war ich so weit wie dieses Mal. Mit Matti damals war es gerade der vierte Monat, mit Marlene etwa der 5. und in diesem Jahr ist es schon der 6. Monat. Wir steigern uns also. 🙂
Dennoch möchte ich meinen, dass ich schwanger auch noch nie so fit war, wie in diesem Jahr. Wir sind jeden Tag Rad gefahren, quer über die Insel. Die Kindern forderten mich natürlich sehr und gaben mir selten eine Pause, vielleicht lag es auch daran, dass ich einfach mehr auf Achse war. Aber ich fühlte mich gut, das war eben einfach so. Und ich glaube bzw. ich hoffe, dass ich das auch ausstrahle.
Ich trage auf den Bildern übrigens die Bademode aus der Rosa Faia Linie von Anita. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich absoluter Fan dieser Marke und muss mal wieder betonen, wie gut die Wäsche von Anita passt. Egal ob schwanger, nicht schwanger, stillend, nicht stillend oder mit 10 Kilo mehr oder weniger, es ist immer was dabei, was mich wohlfühlen lässt. Der Badeanzug, den ich trage, ist übrigens kein Umstandsbadeanzug. Dennoch passte er mir schon vor der Schwangerschaft super und bis jetzt wächst er erfolgreich mit!

Wenn ihr zu den einzelnen Produkten gelangen möchtet, klickt einfach auf das jeweilige Bild.

Dieser Urlaub hat uns so gut getan, am liebsten würde ich gleich morgen wieder auf die Insel. Aber, der Alltag wartet und zu Hause ist es schließlich auch schön. Wenn nicht sogar am schönsten! Und der nächste Urlaub kommt bestimmt!

Unser drittes Baby. Kinderwunsch und Erfüllung.

Mit zittrigen Beinen sitze ich auf dem Klodeckel im Bad in unserem Ferienhaus auf Ameland. Marlene sitzt neben mir auf dem Boden und nimmt die komplette Toilettenpapierrolle auseinander, zerfetzt jedes einzelne Papier in klitzekleine Stücke. Doch ich bemerke es kaum, denn ich starre mit einem Puls von 180 auf das kleine, digitale Feld eines Schwangerschaftstests. Ich kann kaum atmen, mir ist schwindelig, tausende Gedanken gehen mir durch den Kopf.

Read more ›

Sportliche Anekdoten.

Seit dem ich Kinder habe, findet Sport in meinem Leben immer zwischen Tür und Angel statt. Dementsprechend seltener ist es geworden, dass ich mich sportlich betätige.
Obwohl, Windeln wechseln könnte auch als olympische Disziplin angesehen werden oder? „Uuuuund sie sprintet zur Wickeltasche! Sie ahnt, dass es schon zu spät sein würde, doch sie gibt nochmal alles! Sie sprintet zurück, zieht dem wütenden und dezent duftenden Baby elegant und gleich auch geschickt die Hose herunter und öffnet mit einer Hand gleichzeitig die beiden Klettverschlüsse an der Windel. Ein Raunen geht durch die Menge. Kurzzeitig sieht es nach einem Sieg aus, doch…. ooouh, das Publikum beginnt mit Buhrufen, unfaires Spiel vom Baby. Die Windel ist bereits bis zum Anschlag voll und sie hat mittenrein gepackt!“
Mutter: 0, Baby: 1.

Read more ›

Und was kommt jetzt? Über erfüllte Kinderheitsträume, Meilensteine und Schwangerschaftstests.

Ich war gerade sieben Jahre alt, als meine Patentante heiratete. Sie heiratete auf einem wunderschönen Schloss, mit einem Oldtimer als Hochzeitsauto und die ganze Familie und viele Freunde waren anwesend. Ich war Blumenmädchen, durfte ein Kleid mit Puffärmeln und einem auffallenden Blumenmuster darauf tragen und Mama hatte mir rote Lackschuhe gekauft. Man, war ich stolz.

Ab diesem besonderen Tag wusste ich, das möchte ich auch mal erleben. Heiraten. Es war ein typischer Mädchentraum und ich war mittendrin. Natürlich war das Thema dann erstmal lange nicht aktuell. Bei meinen ersten festen Freunden, die ich so hatte, hab ich mir schon vorgestellt, wie es mal wäre, zu heiraten. Meistens war die Beziehung jedoch so schnell wieder vorbei, dass ich in der gedanklichen Planung nicht mal mehr beim Sitzplan für die Hochzeit angekommen war.

Dann, mit 26 Jahren, lernte ich den Mann kennen, den ich geheiratet habe. Plötzlich ergab das alles für mich einen Sinn und ich war so weit, dass ich in meinen Kinderheitstraum zurückversetzt wurde.

Ich war unglaublich glücklich und sah mein ganzes Leben mit all diesen tollen Meilensteinen vor mir. Heiratsantrag, Hochzeit, schwanger sein, Mama werden, nochmal Mama werden, vielleicht nochmal Mama werden und ein Haus bauen. Wie häufig hatte ich mir ausgemalt, wie es mal sein würde, wenn diese Träume in Erfüllung gehen. Zu diesem Zeitpunkt schienen sie zwar noch in weiter Ferner, dennoch waren sie unglaublich begehrenswert.

Read more ›

#wäschegeflüster. Mehr als Unterwäsche.

Anzeige.

Ist es nicht so? Jede Frau möchte sich schön fühlen. Jede Frau möchte selbstbewusst sein und das auch ausstrahlen, das gilt nicht nur für mich. Klar, auch ich scrolle durch Instagram oder blättere mal in einem Magazin und stelle mir vor, wie es wäre, den perfekt geformten Körper zu haben und diesen stolz präsentieren zu können.
Aber seien wir mal ehrlich, haben nicht auch diese, nahezu perfekten Frauen irgendetwas an sich auszusetzen? Gibt es nicht auch bei ihnen immer ein „aber“?
Wir wissen alle schon lange, perfekt gibt es nicht. Und wenn man nach Perfektionismus strebt, dann wird man niemals zufrieden sein.

Read more ›

21 Stunden Berlin.

Anzeige / Produktplatzierung durch Stokke

07.56 Uhr
Für mich eine übliche Zeit, an einem Freitagmorgen wach zu sein. Natürlich, ich hab zwei kleine Kinder. Jedoch war es sehr untypisch für mich, dass ich zu dieser Uhrzeit an einem Bahnsteig stand, bereit, den Zug Richtung Flughafen zu nehmen, um in einen Flieger nach Berlin zu steigen.
Seit dem Vorabend war ich aufgeregt, das alles war so spontan und ja, auch ziemlich mutig von mir, denn ich habe höllische Flugangst.
Flugangst ist untertrieben. Todesangst trifft es wohl eher. Schon wenn ich ein Flugzeug vom Boden aus in der Luft sehe, bereitet es mir ein mulmiges Gefühl und ich bin dankbar dafür, nicht gerade drin zu sitzen. Read more ›

Projekt Eigenheim 2018. Hallo Zuhause.

sponsored by Desenio, desenio.de

„Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt. Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.“ – George Moore

Jaja, der gute alte George. Er wusste anscheinend nicht nur, wie man schöne Romane schreibt, nein, er wusste wohl auch, wo der Hammer hängt. Ja richtig, denn der hängt an der Werkzeugbank in unserem Keller. Da, wo eben jeder Spießer seinen Hammer hängen hat. Wahlweise vielleicht in der Garage. Uuh, eine Garage zu besitzen erhöht defintiv nochmal den Spießerstatus, fällt mir gerade auf.

Dann passen wir wohl jetzt voll ins Spießerklischee. Wir, mit unserem Einfamilienhaus, unserer Garage, verheiratet, mit zwei Kindern. Fehlt uns nur noch der Hund. Oder ein drittes Kind. Ende offen. 🙂

Und wisst ihr was? Ich find’s geil! Ich bin gerne Spießer. Ich liebe es, zu Hause zu sein. Ich liebe es, dass ich mich hier so wohl fühle. Ich liebe es, dass wir endlich, ja wirklich endlich angekommen sind. Seit Jahren, seit dem wir neue Wohungen bezogen haben, sagten wir uns: Es ist ja nicht für immer. Ständig gingen wir Kompromisse ein, immer haben wir uns irgendwie mit irgendetwas arrangiert. Read more ›

After Baby Body. Wohlfühlen nach der Schwangerschaft.

sponsored by anita.

Ein wenig trauere ich meinem Pre Baby Body schon hinterher. Ehrlich. Manchmal sogar mehr als nur ein wenig. Vor allem, wenn von meinem charmanten, kleinen Bruder kürzlich so Kommentare kamen wie: „Hei Schwester, schon wieder schwanger?!“ Danke, sehr freundlich von dir.

Natürlich, den Babyspeck könnte man auch kurz nach der Schwangerschaft mit viel Ehrgeiz wieder abtrainieren. Aber manches ist einfach anders… und das bleibt.

Aber wie ist das eigentlich? Darf ich kein Kind bekommen, wenn ich absoluter Astralkörperfanatiker bin?
Ja, richtig. Dann sollte man es tatsächlich lieber sein lassen oder darauf hoffen, dass man diese total gemeinen Gene hat, mit denen die ein oder andere Frau kurz nach der Geburt besser aussieht, als vor der Schwangerschaft. Aber diese Ausnahmen lassen wir nun mal außen vor, immerhin wollen wir hier ja über Schwangerschaftsstreifen, gerissene Haut, Babypfunde und hängende Brüste reden. Ohjee, darf man das überhaupt laut aussprechen? Aber hei, liebe Mamas, wir sitzen doch alle im selben Boot!

Zurück zum Thema, jetzt mal ehrlich, worüber reden wir hier eigentlich gerade? Read more ›

Do it yourself: Berge im Kinderzimmer

Da war ich tatsächlich mal kreativ. Ich musste mir im Anschluss an dieses Do it yourself sogar mal selbst auf die Schulter klopfen.
Jaja, ich weiß, Eigenlob stinkt. Aber man kann ja auch mal selbst das Ego ein wenig aufpolieren, anstatt die eigenen Kräfte immer nur in die Kindererziehung zu investieren oder darin, dem Ehemann tägliche Hausmannskost zu servieren. #alsob

Jetzt mal im ernst. HALLO?! Ich bin schließlich noch mehr als das. Oder ich war es zumindest mal. Okay, an dieser Stelle müssen wir das Thema wechseln, denn über die Sache mit der persönlichen Selbstverwirklichung wollte ich gerade eigentlich gar nicht sprechen. Oder schreiben. Dazu ein anderes Mal mehr.

Zurück zu meinem Do it yourself. Ich war so frei und habe jeden Schritt fotografisch festgehalten. Macht auch irgendwie Sinn, wenn man daraus eine Dokumentation machen will. Read more ›

Säuglingskoliken oder doch nur heiße Luft?

Anzeige.

Wir waren den ganzen Nachmittag unterwegs. Draußen an der frischen Luft ist Matti viel ausgeglichener. Er liebt eigentlich alles, was man draußen machen kann, das liegt vermutlich auch daran, dass er sich im Park, im Garten oder auf dem Spielplatz frei bewegen kann, ohne, dass einer von uns immer hinter ihm herlaufen muss.
Auch unsere kleine, Marlene, sie zappelt mittlerweile auch ganz aufgeregt mit Armen und Beinen, wenn wir unter Bäumen spazieren gehen und sie schläft unglaublich friedlich an der frischen Luft.

Dementsprechend ausgepowert und müde sind unsere Kids nach so einem Nachmittag, so dass es abends nur noch heißt: Ab in die Koje.

Bis vor kurzem war das Thema Abendruhe jedoch alles andere als leicht. Mit dem Großen haben wir schon lange Rituale entwickelt, er weiß, wann es ins Bett geht und macht überwiegend auch gut mit. Entwicklungssprünge, viele Eindrücke vom Tag oder Krankheiten äußern sich meist erst mitten in der Nacht, dann schläft er unruhig, wacht häufig auf und schläft am Ende bei uns im Bett. Damit wissen wir jedoch umzugehen. Er kann sich mittlerweile ja auch äußern und sagen, wo es zum Beispiel weh tut. Das macht einiges leichter. Read more ›